Rentenreform 2020

Der Plan B der FDP

Vor kurzem erreichte uns ein Mail von der SP (Susanne Leutenegger Oberholzer) mit folgendem Inhalt:

Economiesuisse steckt der FDP eine Million zu, um gegen die Rentenreform zu weibeln. Ein Dementi gibt es von beiden Seiten nicht: «Keine Angaben zur Kampagnenfinanzierung», lässt die FDP ausrichten. Es ist also etwas dran!

Wenn die FDP mit viel Geld gegen die Rentenreform hetzt, zielt sie in erster Linie auf die AHV. Denn die Rentenreform sichert nicht nur die Renten, sondern stärkt vor allem auch unser solidarisches und wichtigstes Sozialwerk. Das passt den Banken und Versicherungen überhaupt nicht, denn sie wollen mit Anlage- und Vorsorgeprodukten Profit machen.

Für die grosse Mehrheit der Bevölkerung aber bringt die Reform wichtige Fortschritte: Die AHV-Renten werden zum ersten Mal seit 42 Jahren erhöht und auch wer wenig verdient oder Teilzeit arbeitet, bekommt eine anständige Rente. Davon profitieren vor allem auch viele Frauen. Eine günstige Zusatzfinanzierung sorgt dafür, dass die AHV-Rechnung im Lot bleibt. Und endlich gibt es die Möglichkeit, flexibel und schrittweise in Pension zu gehen.

Wer Nein sagen will, muss den Plan B der Gegner kennen: Das ausgewogene Reformpaket soll zerschlagen werden! Der AHV-Zuschlag kommt weg, das höhere Frauenrentenalter und der tiefe Umwandlungssatz bleiben. Ohne Kompensation. Dazu gibt es «technische Massnahmen». Im Klartext: Rentenalter 67 für alle.”

Die Grüne Partei Bezirk Bremgarten hat noch keine eigene Parole gefasst und wird diese anlässlich der nächsten Mitgliederversammlung beschliessen. Eine kurze, jedoch nicht repräsentative Umfrage hat ergeben, dass sich viele Mitglieder mit dem Text identifizieren können.

Grundsätzlich sehen wir die Abstimmungsfinanzierung sehr kritisch.