Nur ruhig bleiben… und endlich handeln

Eine Rückmeldung zum Kommentar in der Aargauer Zeitung von Markus Dietischi (Grossrat Aargau/Kandidat Nationalrat)

Im August stört sich Herr Schuppisser an einer Aussage, welche Greta Thunberg im Januar in Davos machte. Er unterstellt, dass Greta wollte, dass jederman in Panik ausbreche. Richtig ist, dass Sie dies der versammelten Weltelite sagte, um diese zu verstärktem Handeln aufzufordern. Leider folgen bei jeder Aussage von Klimaaktivistinnen Wutausbrüche, wie Schuppisser richtig schreibt. Nun muss er aber weiter monieren, dass die Aufrufe nerven würden und nun Lösungen gefragt wären. Schön ist, dass nun nicht von einer 16-jährigen, sondern von Politkern, Politikerinnen und von allen Erwachsenen entschiedenes Handeln gefragt ist. Es helfe weder Panik noch Wut, sondern Vernunft. Richtig, aber warum setzt Herr Schuppisser die Vernunft nicht ins Zentrum seiner Meinungskolumne? Ich vermute, dass er seine Vernunft nicht in Inhalte umsetzten kann: Solche wären vorhanden und bedeuten, dass wir Politikerinnen wählen, welche sich für ein menschenverträgliches Klima wirklich einsetzen. Selber sollten wir bereit sein, für jenen Konsum, welcher die Umwelt stark belastet, auch adäquat zu bezahlen. Das bedeutet, bereit sein für Umstellungen und Verzicht.

Link zum Artikel in der Aargauer Zeitung

Markus Dietschi

1957, Widen

Lufthygieniker

Infos zur Person

«Lieber Aargauer-Rüebli als China-Güggeli»
Listenname: Grüne
Wahlkreis: Aargau

Mandate

  • Grossrat